[Messe] 1. Buch Berlin - die neue Berliner Buchmesse

Montag, 17. November 2014


Eine Buchmesse in Berlin?
Als ich das hörte, war ich sofort Feuer und Flamme, denn ich liebe Bücher und ich lebe sie.
Mit meinen eigenen Rezensionsblog und als eigene -mutwillige- Schreiberin musste ich dorthin und nachdem ich dann sogar noch zwei Freikarten gewonnen habe, konnte mich eh nichts mehr halten.
Ok, etwas schon, denn Samstag musste ich leider arbeiten und konnte auch nicht tauschen, daher war ich letztendlich nur Sonntag auf der Messer, aber allein dieser Tag hat sich absolut gelohnt!

Wie gesagt hatte ich ja Freikarten, aber selbst wenn nicht, den Eintrittspreis von 2,50€ wäre auch kein Beinbruch gewesen, so konnte halt mehr Geld in gute Bücher fließen ;)


Schön fande ich bereits am Anfang den Kaffee, Crepés und Kuchenstand, bei dem wir uns erstmal versorgten, denn wer steht schon Sonntag früh auf um pünktlich irgendwo zu sein und ist dann auch gleich topfit? ^^

Auch der Weihnachtsstand wurde geplündert und einige Sachen wanderten in unsere Taschen und dann, ja dann, ging es mitten hinein ins Getümmel.

Ich fande alle Stände recht gut angeordnet, man konnte gerade übersichtliche Linien laufen und koordiniert alle Stände ablaufen ohne einen zu übersehen.
Sofort wurde man in zahlreiche Gespräche verwickelt, nahm hier eine Leseprobe mit, eine Postkarte da und bald hatten wir alle Hände voll.

Besonders  beim el gato Verlag bin ich zunächst hängen geblieben, da ich bereits einige Exemplare aus diesem Verlag besitze und zwei sogar signiert, daher war ich nicht ganz so traurig, dass ich eines meiner Etenya-Bücher nicht dabei hatte, welches noch nicht signiert war.


Der nächste Stand der lange unsere Aufmerksamkeit fesselte, war der Papierverzierer Verlag, welche groß mit dem zweiten Band der Phoenix-Trilogie und der Autorin Ann-Kathrin Karschnick warb, welche sich super nett mit uns unterhielt und auch unsere Bücher signierte, nachdem wir den ersten Band der Phoenix-Reihe erworben hatten.


Die anderen Verlagsstände waren zwar interessant, reizten mich aber nicht so um sie nochmal aufzuzählen, trotzdem lohnte es sich bei der Vielfalt bei jedem Tisch einmal herum zu stöbern!


Nachdem wir uns alle Stände angesehen hatten, haben wir uns auf die abgetrennte Lesebühne verzogen und uns einige Lesungen angehört, von denen die meisten nicht ganz so  gelungen waren, wie ich leider festhalten muss, vielleicht war es aber auch einfach nicht meine Themen, die da teilweise angesprochen wurden.
Interessant wurde es dann bei der Lesung von Jana Huster, die ihr Buch "Welterklärer und andere Wegeriche" vorstellte, eine herrlich heitere Satire bei der wir alle Tränen gelacht haben und auch die Autorin einfach super vorgetragen hat, dass die Satire auch wirklich gut wirken konnte.
Dann endlich kam die Lesung von Ann-Kathrin Karschnick auf die wir gewartet hatten und wir wurden belohnt. Ann-Kathrin hat erst sehr viel und schön über sich erzählt mit viel Witz und guter Laune, dann über den ersten Phoenix-Band und las mit viel Leben und Gesten und war einfach frisch und unterhaltsam.


Alles in allem fande ich die 1. Buchmesse in Berlin wirklich sehr schön und gelungen, es war zwar voll, aber zum Glück nicht vollkommen überlaufen. Genug Platz zum Atmen blieb und man konnte sich auch ganz gut bewegen, auch wenn man trotzdem den ein oder anderen angerepempelt hat.
Auch schön, fande ich im oberen Stockwerk die Bastel- und Spielecke für die Kinder und das die Kinderlesungen auf einer eigenen Ebene stattfand, so dass die "normalen" Lesungen nicht von schreienden, gelangweilten Kinder gestört wurde.
Was ich am Ende noch als verbesserungswürdig ansprechen möchte, ist, dass die Lesungen im Audimax zwar vom eigentlichen Saal abgetrennt war, aber doch der Lautstärkepegel damit nicht sank, da hätte sich ein extra Raum besser für angeboten, finde ich.

Aber sonst eine sehr gelungene Veranstaltung und ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: Buchmesse Berlin!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen