[Serienkritik] Nymphs

Donnerstag, 29. Januar 2015

Nymphs (Original: Nymfit) ist eine finnische Serie, die neuerdings auf sich aufmerksam macht.

Einmal ein kurzer Einblick:

Als Didi mit ihrem Freund schläft, stirbt er und dem nicht genug, zwei vollkommen fremde Frauen tauchen in ihrem Leben auf und reißen sie aus ihrer gewohnten Umgebung.
Didi ist eine Nymphe und somit nicht nur eine Gefahr für ihre Umgebung sondern sie muss auch zu jedem Vollmond mit einem Mann schlafen, damit sie nicht stirbt.

Die Serie hat eine ganz interessante Grundidee und wartet mit unbekannten (auch in Finnland), aber guten Schauspielern auf, die sich durchaus mal ihren Namen machen können.
Leider fehlt es aber an der Umsetzung. Die Serie könnte einiges bieten, aber alles wirklt ein wenig lieblos, schnell hin produziert, ohne auf die Tiefen, die Spannungen und alles was man daraus hätte machen können einzugehen.
Dadurch leidet auch der Spannungsbogen völlig und alles geschieht zu hastig und mit zu vielen aufgeworfenen Fragen, oder aber einfach so.
Da könnte man durchaus noch arbeiten, vor allem, sollte es wirklich eine zweite Staffel geben!

Die Protagonisten kommen symphatisch rüber, die Schauspieler verstehen etwas von ihrem Handwerk und könnten durchaus noch einmal von sich reden machen, besonders Sara Soulié, Manuela Bosco, Ilkka Villi und Pelle Heikkilä, wobei letzterer es mir besonders angetan hat.

Ich zumindest hoffe auf eine Fortsetzung und ein wenig mehr Liebe der Erschaffer zu ihrer Serie und dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen