[Gedicht] Nirgendwo

Montag, 2. Februar 2015

Ich renne, versuche zu entkommen
Blut tropft von meinen Armen
Aus hundert pulsierenden Schnitten
Lebenssaft, der einfach verrinnt

Ich falle, ich fliege
Dunkelheit und Schmerz
Rasend schnell schlägt mein Herz
Bin die Beute, die es zu erlegen gilt

Die Jäger, auf meinen Fersen
Die Jäger der Zeit
Die grauen Männer, ohne Gewissen
Sie wollen mich, wollen meine Seele

Tropf, tropf, tropf
Schmerz zerrinnt zu Leere
Ich bin alleine, keuchender Atem
Alles um mich herum ist weiß

Lass mich fallen, bleibe einfach liegen
Blutrote Tropfen färben den Schnee um mich herum
Tränen gefrieren zu Diamanten
Zersplittern voller Pein

In mir ist alles leer, Dunkelheit
Bin alleine, mit euch um mich herum
Will fliegen, ich weiß, dass ich es kann
Es endet, mit einer sanften Landung
Mitten im Nirgendwo ...

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