[Serienkritik] Suburgatory

Dienstag, 24. Februar 2015

Ich habe mal wieder eine komplette Serie durch und dazu werde ich mich auch mal kurz äußern, denn wie ihr wisst, gebe ich gerne meine Meinung zu allem ab ;)

Worum es geht:
(nur in English!!!)

Tessa muss mit ihrem Vater aus Manhattan in einen kleinen Vorort ziehen, als dieser eine Packung Kondome in ihrem Zimmer findet.
Von nun an soll sie in dem Vorort aufwachsen und dem schändlichen Großstadtleben fern bleiben.
Natürlich klappt das alles nicht so wie geplant und in den drei Staffeln stolpert man durch so einige skurrile Situationen.
Tessa ist eine junge Dame, die sich sehr selbstbewusst und orientiert durchs Leben schlägt, das sieht man auch an ihrer neuen Schule und dass sie einfach anders ist, als all die aufgeblasenen Plastikpuppen in diesem Ort.
Allen voran Dalia und ihre Mutter Dallas, Barbiepuppen vom feinsten und Carly Chaikin als Dalia muss wohl so einige Mal selbst an ihrer Figur gezweifelt haben, so skurill ist sie.
Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, Tessa verliebt sich in den Bruder ihrer besten Freundin Liza und auch Liza verwebt sich in einem Liebesdrama mit einem überraschenden Ende.
Hervorheben kann man auch, dass die Story keinen übergeordneten Erzähler hat, sondern von Tessa selbst erzählt wird und somit eine ganz spezielle Tiefe und Beziehung zu Tessa aufbaut.
Neben Witz und Charme, kann man in der Serie auch ein wenig Gesellschaftskritik finden, besonders in Bezug auf Aussehen im Rückschluss zum Charakter.
Besonders deutlich wird dies zB bei Dallas. 
Sie sieht aus wie eine Barbiepuppe, hat jedoch ein sehr gutes Herz und möchte gerne allen helfen und zeigt eine Charaktertiefe, die man ihr im ersten Moment nicht zuschreiben möchte.

Eine wunderbare Mischung aus Humor, witzigen Dialogen, Oberflächlichkeit und Tiefgründigkeit, Abwechslung und einfach tolle Folgen mit vielen WTF-Momenten, Bezüge zu eigenem Leben und einen vollen Einsatz der Lachmuskeln!  
Quelle: Amazon

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