[Gedicht] Verblichen und müde

Sonntag, 8. März 2015

Ich will nicht, dass Angst mein Leben bestimmt
Ich will nicht aufgeben, bevor ich sterbe
Die Alpträume, die mich Nacht für Nacht erwecken
Niemand weiß, wie sich der Teil von mir anfühlt
Mit dem ich zu kämpfen habe

In Zeiten eines kaputten Lebens
Und zerbrochenen Träumen und Plänen
Müsste ich aufstehen um zu kämpfen
Doch ich bin zu weit am Boden

Die Welt ist verrückt, meine Träume verblassen
Ich verstecke meine Tränen
Denn ich kann mich selbst einfach nicht glücklich sein lassen
Ich verstecke mich vor Schlachten, die ich nicht kämpfen will

Ich weiß nicht, wie die Löcher zu füllen sind
Ich bin verblichen und müde
Und verdichte die Wunde mit Salz
Ich wollte so viel mehr sein, als ich wirklich bin

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