Sind wir zu selten dankbar?

Dienstag, 18. Juli 2017

Ja, sind wir! Wir nehmen so gut wie alles für selbstverständlich und erst wenn wir es verlieren, beginnen wir nachzudenken! Oft viel zu spät und man sieht wie dumm man doch die ganze Zeit war. Gerade wir Menschen von Deutschland. Wisst ihr eigentlich wie gut wir es haben? Wir leben in Frieden! Wir haben offenen Zugang zu Trinkwasser! Wir haben fließendes Wasser! Wir haben eine riesige Auswahl an Essen! Schon einmal darüber nachgedacht, was für riesige Ressourcen aufgefahren werden müssen, dass ein einziger Supermarkt alles vorrätig hat? Fünf verschiedene Sorten Äpfel! Drei frische Fischsorten, jeden Tag neu! Unmengen an Fleisch! All das ist der Wahnsinn und das ist EIN Supermarkt. Jetzt schaut doch mal wie viele Supermärkte es in eurem Dorf/Stadt gibt und dann rechnet das mal auf ganz Deutschland hoch. Ist das nicht krass? Und unnötig? Wir könnten den Welthunger locker entgegen wirken, aber das interessiert niemanden. Lieber meckert man, dass ausgrechnet die eine Sorte Wurst heute mal nicht vorrätig war. Absurd!

Und wir haben eine medizinische Grundversorgung! Bildung für alle! Sozialhilfe, niemand muss auf der Straße sitzen, wenn er es nicht will und sich an entsprechende Einrichutng wendet. Ja, was man bekommt ist nicht der Hammer, aber niemand muss auf der Straße sitzen. Wir haben eine Grundsicherung! Wir haben so viel und doch ist es niemals genug! Der Mensch ist egoistisch und er jammert! Jammert über alles, was ihn gerade stinkt! Aber mal ernsthaft Leute, es geht uns gut! Besser als so vielen anderen Menschen auf der Welt!

Denkt einfach mal darüber nach, was ihr tagtäglich als normal anseht und dann fragt euch, ob das auch für andere so normal ist! Ist es im Normalfall nämlich eben nicht! Und dann seid einfach mal dankbar für alles was ihr habt! Essen, Trinkwasser, Klamotten, Luxusgegenstände, Bildung, Meinungsfreiheit, Bücher, eurer Smartphone, euer Auto ... einfach alles was euch tagtäglich das Leben nicht nur ermöglicht sondern einfacher macht! Und vieles was ihr gar nicht braucht, es aber trotzdem euern Alltag begleitet!

Seid einfach mal wieder dankbar und meckert nicht nur, denn wer weniger jammert und mehr lebt, der ist glücklicher! Nehmt das Leben wie es ist, macht immer das Beste aus allem und lebt! Nicht jeder hat es so gut wie wir! Wir leben im Luxus, selbst wenn es euch nicht bewusst ist! Wir können glücklich darüber sein, wo wir geboren worden sind und wo wir leben, denn es ist nicht mehr als Glück! Niemand entscheidet, wo er zur Welt kommt und es hätte euch schlechter treffen können, viel schlechter. Lebt, seid dankbarer und jammert weniger! Das wird euch den Alltag erleichtern, glaubt mir!

Kommentare:

  1. Guten Morgen Vivka!

    Wunderschöne Gedanken, die ich gerne mit dir teile!
    Dieses Meckern und Jammern finde ich auch ganz schrecklich (wobei man manchmal einfach jammern muss) aber im allgemeinen sind die Menschen ständig so unzufrieden, dabei haben sie so viel, worüber sie wirklich dankbar sein könnten.

    Andererseits kommen bei mir bei dem Thema auch immer die Gedanken auf, dass ich mit dem, was ich habe, nicht wirklich glücklich bin. Das ist kein Jammern, mir geht es wirklich gut - meine Kinder sind gesund, sie machen ihren Weg, ich hab ein Dach über den Kopf, hab Arbeit, komme mit dem Geld einigermaßen klar (haha) kann meine Bücherlust ausleben ... aber das Grundbedürfnis nach Natur und Freiheit ist in der heutigen Welt leider kaum noch möglich. Ich denke das ist auch das, was viele MEnschen in ihrer Unzufriedenheit widerspiegeln ohne es zu wissen.
    Mich ziehen die Umweltverschmutzung, der viele Beton und das Plastik um mich rum, die Entwicklung der Gesellschaft ... schon öfters mal runter.

    Viele sagen dann: ja geh halt weg ins Ausland, irgendwo in den Busch oder nach Südamerika, oder sonstwo hin - aber das ist ein großer Schritt und solange ich mich um meine Kids kümmern muss, könnte ich mich dazu einfach nicht aufraffen. Obwohl das schon seit vielen Jahren in meinem Kopf rumspukt.

    Wir leben wirklich in einer Luxusgesellschaft, und ich stimme dir absolut zu, aber ich denke das Problem liegt an der Oberflächlichkeit dieser Werte und dass viele Menschen, da sie ja eben alles "an Dingen" haben, merken, wie arm sie eigentlich im Inneren dran sind. Und daher kommt dann auch diese Unzufriedenheit, die sie aber anders ausdrücken. Weil sie wegsehen oder es nicht wahrhaben wollen, was sie tatsächlich beschäftigt.

    Ich hoffe, du hast verstanden was ich meine :)

    Ich hab deinen Beitrag heute auch gerne in meiner Stöberrunde verlinkt!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Vielen Dank =)

      Ich habe gar nichts dagegen, dass man mal jammert, was raus muss, muss raus, aber ich meine dieses hm über-jammern, weil alles so schlecht ist, was ja eben nicht stimmt!

      Den Aspekt, den du ansprichst mit der Unzufriedenheit, ist da wahrscheinlich ein großer Faktor und vor allem, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist, er wird von sich aus selten etwas ändern. Bestes Beispiel: Auf meiner alten Arbeit, alle haben gemeckert und es waren wirklich keine guten Zustände dort, ABER und das hat mich immer genervt, niemand hat etwas gemacht ... niemand hat sich einen neuen Job gesucht, sie hatten Angst, es würde nie anders werden, aber wer es nicht versucht, hat bereits verloren ...

      Und alles gipfelt dann irgendwann in dieser Luxusgesellschaft als Ausgleich und das man nie genug hat und nie zufrieden ist und das ist wahrlich traurig =(

      Ja die Natur, ich habe ja Glück in Brandenburg, das geht das alles noch ... aber die Jahre in Berlin, nun ja ...

      Ich wollte in dem Beitrag auch nicht suggerieren, dass man einfach so wieder dankbarer und glücklicher sein soll, das funktioniert so nicht, aber vlt mehr darüber nachzudenken was für ein Glück wir in unserem Leben doch eigentlich haben =)

      Liebste Grü0e,
      Vivka

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    2. Ja, ich hab das schon richtig verstanden :) Ich bin ja auch der gleichen Ansicht. Vor allem wenn man sich andere Situationen anschaut, sollte man sich wirklich auf das konzentrieren, was man hat (ob das jetzt Gesundheit ist, Arbeit, ein Dach über dem Kopf, genug zu essen, oder ein neues Fahrrad ...) und nicht immer auf die anderen schauen, die ja immer mehr haben als man selbst ;)

      Das machen viel zu wenig, bzw. ist es ihnen meist gar nicht bewusst! Deshalb ist dein Beitrag auch so toll, weil er es den Menschen wieder in Erinnerung ruft ♥

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    3. Oh ja, aber meistens vermisst man es doch erst, wenn es weg ist ;)

      Ich habe meine Gesundheit auch immer für mehr oder weniger selbstverständlich gesehen und nun ja, jetzt hab ich den Salat ... aber gerade deswegen ist es immer mal wieder wichtig, uns daran zu erinnern was wir alles haben =)

      Vielen lieben Dank <3

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  2. Sehr schöner Text! Wir nehmen alles was wir haben wirklich als viel zu selbstverständlich und beschweren uns stattdessen über Kleinigkeiten. Ich gehöre auch dazu, aber ich arbeite daran, das zu ändern. Dafür schreibe ich mir zum Beispiel jeden Abend auf, was am Tag gut war, auch wenn es alltägliche Kleinigkeiten sind, wie zum Beispiel ein Gespräch mit meiner Mutter oder etwas gutes zu lesen. Das ändert wirklich ein bisschen am eigenen Denken, weil man sich nicht auf die negativen, sondern die positiven Dinge konzentriert. :)

    Liebe Grüße!

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    1. Danke schön!

      Das ist eine gute Idee, kein Tag ist nur negativ, aber Menschen sind eben so veranlagt, dass man sich nur diese Momente scheinbar einprägt, was schade ist!
      Wir können es ja nicht ändern, was um uns herum geschieht (also nicht immer) und dann sollte man wenigstens für sich versuchen, das Beste daraus zu machen =)

      Liebste Grüße und denk weiterhin schön positiv!
      Vivka

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