[Produkttest] Royal Canin

Freitag, 15. Juli 2016

Heute gibt es einen tollen kleinen Produkttest, den ich zusammen mit Royal Canin und meinen zwei Katzen Miska und Balu machen konnte. Und die beiden waren begeistert. Während ich eher gemischte Gefühle habe zu dem Produkt. Aber eins nach dem anderen.


Das kleine Paket enthielt drei Tüten Feuchtfutter "Digest Sensitive" für empfindliche Katzen, ein paar Flyer und eine kleine Spielzeugmaus, die besonders bei Balu ihren Anklang fand.


Das Futter an sich sieht gut aus, riecht angenehm (für Katzenfutter) und die beiden haben sich voller Hunger daran gemacht, die gesamte Tüte zusammen zu vernichten. Es scheint also sehr gut zu schmecken. Zumindest ist das Futter immer gut weggefressen und das wo meine beiden Fellnasen recht wenig fressen, aber zusammen schaffen sie die Tüte dann doch locker. Mein anderer Kater bei meiner Mam würde die Tüte wahrscheinlich in einem Schwung einatmen, aber das probiere ich ein anderes mal, diesmal waren nur Balu und Miska mit testen dran.


Was mich nicht so begeistert hat, ist der Zusatz von Getreide und vor allem von Zucker im Futter. Was hat Zucker in Katzenfutter zu suchen? Rein aus diesen Gründen, würde ich das Futter so nicht kaufen, denn Getreide und Zucker sind keine hochwerigen Nahrungsergänzungen für Katzen und haben für mich nichts auf der Zutatenliste zu suchen. Und auch wenn es meinen beiden Tieren schmeckt, ist mir hochwertiges Futter lieber und ich denke, dass Royal Canin davon genug bieten kann und ich nicht auf diese Zutaten zurück greifen muss.

 

Ansonsten haben meine Beiden es aber gut verdaut und vertragen, da habe ich keine Probleme feststellen können und da es ihnen schmeckt, werden sie natürlich auch die letzte Tüte noch bekommen und sonst werde ich wieder auf bewertes getreide- und zuckerfreies Futter zurück greifen, gerne auch von Royal Canin.


Zum Fotografen: Oliver Krüger

Antwort von Royal Canin zum Thema Futter:
Sehr geehrte Frau S.,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage, die wir sehr gerne beantworten.

Einfacher Zucker, wie Sie ihn aus Ihrem Haushalt kennen, setzen wir ausschließlich in unseren Feuchtnahrungen ein. Beim Erhitzen reagiert dieser Zucker in einer natürlichen Reaktion - der sogenannten Maillard-Reaktion - mit den in der Rezeptur enthaltenen Proteinen, z.B. aus Schweine- oder Geflügelfleisch. Hierbei bilden sich wohlschmeckende Röststoffe. Im Anschluss an die Erhitzung ist der eingesetzte Zucker nicht mehr enthalten.

Diese Reaktion ist die gleiche wie bei beim Anbraten von Fleisch. Auch hier reagieren die im Fleisch enthaltenen Eiweiße und Kohlenhydrate, z.B. Blutzuckerrückstände, miteinander, wodurch Röststoffe und die charakteristische braune Färbung entstehen.

Für die Tiere besteht durch diese Verwendung und durch die von uns eingesetzten Mengen an Zucker kein Risiko. Dieser ist im Anschluss an die Erhitzung nicht mehr enthalten.

Die auf diese Weise entstehenden Röststoffe helfen uns, die Akzeptanz der Feuchtnahrung weiter zu verbessern. Dass eine Katze eine Nahrung gerne frisst, ist schließlich ein Qualitätsmerkmal einer Nahrung wie die Qualität der Rohstoffe, die Futtermittelsicherheit oder ein bedarfsgerechtes Nährstoffprofil.

Das Ziel der Ernährung der Katze ist neben einer ausreichenden Versorgung mit Kalorien die optimale Versorgung mit allen Nährstoffen, die das Tier braucht. Die Auswahl der Rohstoffe für eine Nahrung wird dadurch bestimmt, wie gut sie sie von der Verdauung der Katze verwertet werden können und wie gut sie sie mit Nährstoffen wie Proteinen, Fetten, Rohfasern, Mineralstoffen oder Vitaminen versorgen.

Neben tierischen Rohstoffen wie Fleisch und Innereien oder Tierfetten verwenden wir eine ganze Reihe an pflanzlichen Rohstoffen. Getreidesorten wie z. B. Mais oder Weizen dienen dabei als Quellen für mehrere Nährstoffe.
Sie liefern wie tierische Rohstoffe hochwertiges und vor allem hochverdauliches Protein, das von  Katzen optimal verwertet werden kann. Stärke aus Getreide oder Reis ist, gegart, eine leicht umsetzbare Energiequelle für Katzen. Fette aus Sonnenblumen- oder Sojaöl versorgen die Tiere mit ungesättigten Fettsäuren, die außer für die Hautgesundheit auch für andere Vorgänge im Körper wichtig sind.

Um eine möglichst große Bandbreite an Nährstoffquellen einzusetzen und um die Nährstoffversorgung zu optimieren, kombinieren wir  pflanzliche und tierische Rohstoffe.

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