Muss man sich für seinen Buchgeschmack rechtfertigen?

Mittwoch, 28. Juni 2017

Wenn ich mich durch die sozialen Netzwerke lese, vor allem durch Twitter, stelle ich mir immer häufiger genau diese Frage. Muss man sich heutzutage für bestimmte Buchgeschmäcker rechtfertigen? Oder sogar schämen?

Fakt ist, jeder mag andere Bücher. Es jedem recht zu machen wir niemals gelingen und sollte auch niemals der Weg eines Menschen sein, denn am Ende muss man machen (in dem Fall: lesen) was einem selbst glücklich macht. Und das Problem liegt auch nicht darin was wir lesen, sondern wie wir gelesenes reflektieren. Besonders oft kam dieses Thema ja bei "Paper Princess" auf, ein Buch, welches ich bis heute nicht gelesen habe, über das ich aber gefühlt mehr weiß, als über meine aktuelle Lektüre. Denn es ist wichtig gewaltverherrlichende Sachen wie in der Reihe das Thema Vergewaltigung nicht zu romantisieren oder gar als richtig hinzustellen, besonders in Jugendbüchern! Denn in Jugendbüchern hat das alles nichts zu suchen! Wir formen uns in dem Alter, eignen uns Meinungen und Wissen an und so etwas ist nicht zu verherrlichen! Niemals! Und um diese Bücher soll es in diesem Post auch gar nicht gehen! Hier geht um bewusste Sparten und dementsprechend gekennzeichnete Bücher!

Wichtig ist also wie wir mit gelesenem umgehen. Können wir sachlich darüber nachdenken und trotzdem ein Buch faven? Können wir reflektieren, was wir gerade aufgenommen haben, ohne es direkt in die Realität übertragen zu können und alles nachzumachen? Denn das ist doch das wichtige! Zwischen Geschichten und Realität entscheiden zu können! Ich zum Beispiel lese sehr gerne Festa Bücher. Wer diesen Verlag kennt, der weiß, hier geht es hauptsächlich um Gewalt, Sex, Unterwerfung und noch mehr Gewalt. Und ich genieße es, so etwas zu lesen. Trotdem würde ich es doch in Realität nie machen beziehungsweise toll finden, wenn dies in der Realität passiert. Ich unterscheide da ganz klar in Lesefantasien und realem Leben! Und ich kann es auch sehr gut verstehen, wenn andere Menschen so etwas nicht lesen möchten, aber warum muss ich mich dafür rechtfertig, so etwas eben gerne zu lesen? Ist das nicht meine Sache?
Umso schader finde ich es eben, wenn man direkt an den Pranger gestellt wird, wenn man eben so etwas liest (bitte verallgemeinter das jetzt nicht, natürlich sind das nur einzelne Individuen, ich  greife damit niemanden an und ich möchte damit auch niemanden angreifen!)?
Festa Bücher sind immer gekennzeichnet, viele sind unter 18 Jahren nicht erhältlich und es gibt genug Menschen unter uns, die solche Storys genießen und lesen! Unter anderem fällt ja auch Heyne Hardcore darunter und ein paar andere Verlage, da ich aber hauptsächlich Festa lese, habe ich das hier als Beispiel genommen.


Genauso beim Thema Mangas! Warum sollte man das nicht als vollwerige Literatur anerkennen. In Mangas steckt so unendlich viel Liebe! Tolle Geschichten, tolle Zeichnungen und wundervolle Charaktere, Entwicklungen, Plot Twists und Spannung. Mangas sind Gesamtkunstwerke und zählen genauso zu Literatur wie irgendwelche Comdeybücher. Alles was den Menschen zum Lesen bringt, ist gut! Also lasst uns doch unsere kleinen bunten (nun ja, zumeist eher schwarz-weißen) Büchlein genießen und stempelt sie nicht als Kinderspielereien ab!


Was ist mit euch? War es euch schon einmal peinlich zuzugeben, was ihr für eine Sparte Bücher lest? Oder habt ihr diese Erfarhung noch nie gemacht? Oder wurdet ihr mal dafür ausgelacht oder gar angefeindet, weil ihr ein bestimmtes Buch gelesen habt? Das würde mich hier wirklich einmal interessieren, also lasst doch gerne eure Erfahrungen in den Kommentare da!

Anime Messe 2017

Dienstag, 27. Juni 2017

In Berlin fand letztes Wochenende die zweite Anime Messe in Berlin im Kosmos statt und natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen und ebenfalls dort einen Tag zu verbringen. Wie fast immer war ich am Sonntag da und die Location ist sehr gut zu erreichen, entweder mit der Bahn oder direkt nebenan gibt es ein Parkhaus wo der Tagestarif für den Sonntag bei 3 Euro liegt, sonst ist das glaube ich der Preis für eine Stunde. Gerade für alle Cosplayer natürlich vom großen Vorteil mit dem Auto direkt vor der Tür parken zu können.
Draußen auf dem Platz gab es dann einen großen Kassenbereich, einmal für die, die noch eine Karte kaufen mussten und für alle anderen, die ihr Online-Ticket eintauschen wollten. Dazu gab es einen Waffen-Check-Point für alle, die Cosplaywaffen mit rein nehmen wollten und enen Cosplay-Reperatur-Servive. Schon mal sehr schön. Kontrolliert wurde man beim Einlass auch und dann stand man auch schon drinn.


 Wir waren direkt um 10 Uhr da, denn gewohnterweise ist es da meist am leersten und ihr wisst ja, ich bin gerne bei so etwas dabei, aber viele Menschen mag ich nicht. Man konnte einmal im Kreis laufen und kam somit an allen Ständen und Ausstellern vorbei, dazu kamen die Sääle, wo Programm lief, man Games zocken konnte oder einfach der Händlerraum, wo sich eben noch mehr Händler als draußen befand.
An sich waren gar nicht so viele Stände vertreten wie ich vermutet habe, natürlich waren die übluchen Verdächtigen dabei, allen vor an Rune Merchandise und Figura. Aber auch die Manga-Ecke fand ich sehr schön, wo sich Kaze Manga, Egmont, Tokypop und andere zusammen geschlossen befanden umd man sich durch ein großes Mangaangebot stöbern konnte. An sich fand ich die Ecke aber zu klein! Es war viel zu eng, man konnte kaum irgendwo ran und viel zu voll gestopft, da hätte sich vielleicht eine der Räume eher angeboten, wo man deutlich mehr Platz hatte und die teilweise doch sehr leer waren! Aber vielleicht ja beim nächsten Mal.


Das Programm war groß, paralell liefen in -ich glaube- drei Säälen Programm und theoretisch war für jeden etwas dabei. Filme, Serien, Tanz- und Showgruppen, Nudelschlürfwettbewerbe und Cosplay. Wer hier nichts für sich findet, dem ist auch nicht mehr geholfen!
Der Cosplay-Wettbewerb am Sonntag war eher mager. Sechs Teilnehmer und der Großteil davon, ähm ja, sagen wir nichts dazu. Wahrscheinlich sind alle anderen bereits Samstag aufgetreten, wo es wirlklich um Kostäm und Können ging!


Trotzdem war es ein sehr schöner Tag! Eine tolle Auswahl an Ausstellern und Händler, riesengroßes Programm und klimatisierte Sääle, was gerade bei den Filmen mit großen Menschenansammlungen goldwert war!
Natürlich habe ich auch wieder etwas mitgenommen, zum einem habe ich mir die Todsünde Trägheit von Rune gekauft und zum anderen zwei Mangas: "re:member" von Egmont Manga und "Die Schokohexe" von Carlsen Manga und ich bin schons ehr auf diese zwei Auftakte einer Reihe gespannt.


Ich kann es euch nur empfehlen im nächsten Jahr ebenfalls vorbei zu schauen, vor allem wenn euch das Thema Manga, Anime und Cosplay interessiert, hier kommt ihr definitiv auf eure Kosten!

Hier noch ein kleiner Einblick live und in Farbe


Links
Anime Messe
Kosmos Berlin
Todsünde Trägheit / Rune
re:member #1 / Katsutoshi Murase & Welzard / Egmont Manga
Die Schokohexe #1 / Rino Mizuho / Carlsen Manga
Mein YouTube-Kanal
mehr Messe-Berichte aus diesem Blog

Ungesehen Bücher von Autoren kaufen?!

Montag, 26. Juni 2017

Kennt ihr dieses Phänomen? Ihr seht, dass Autor xy ein neues Buch rausbringt und ohne nachzudenken, ohne euch den Inhalt durchzulesen, müsst ihr es einfach haben?! Ihr kauft es ohne euch ein Bild zu machen. Egal worum es geht, egal wie das Cover aussieht, egal wie es heißt! Ich zumindest kenne dieses Phänomen, auch wenn zum Glück bei nicht zu vielen Autoren.

Früher war das im Übrigen ganz klar Wolfgang Hohlbein, ich habe alles verschlungen, was der Mann rausgebracht hat, habe dieses Verhalten aber mittlerweile abgelegt, da die meisten seiner Bücher qualitativ nicht mehr so gut sind wie früher (oder wie ich es früher empfunden habe). Ich kaufe immer noch alle neuen Bände von der "Chronik der Unsterblichen", mehr aber nicht. Ich habe schon Jahre kein Buch mehr von ihm in der Hand gehabt, wenn es nicht um diese Reihe ging.


Heute gibt es ganz klar zwei Autoren, wo ich das auf jeden Fall mache, vielleicht auch drei, wenn da auch nicht so extrem.

Ich fange mal mit dem Beispiel an, wo ich mir nicht genau sicher bin und zwar mit Jennifer L. Armentrout bzw. J. Lynn.
Bei ihr habe ich mit der Reihe "Wait for you" angefangen und habe mich durch immer mehr Bücher gefressen, wenn ich auch erst vor kurzen angefangen habe, wirklich alles von ihr auf die Wunschliste zu werfen, was ich finden konnte bzw. was ich nicht von Freunden oder aus der Bib ausleihen konnte, denn im Gegensatz zu den anderen zwei Autoren möchte ich von ihr zwar alles lesen, aber muss nicht alles besitzen.


Won wem ich wirklich so gut wie jedes Buch besitze, ist Christoph Marzi.
Ich habe mit "Lycidas" begonnen und war sofort hin und weg! Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Wie dieser Mann mit Worten umgeht, ist einfach magisch. Ich meine, er benutzt genau die gleichen Worte wie andere Menschen, aber er schafft es damit Melodien und Magien zu erzeugen, die aus einer ganz eigenen Welt ist. Ich liebe alles und selbst wenn das Buch eher semigut ist, dann erzeugt er trotzdem eine wahnsinnige Stimmung, die darüber hinweg trösret, aber zum Glück sind fast alle seiner Bücher einfach traumhaft magisch und toll!


Und dann zu guter Letzt meine absolute Lieblingsautorin - Jennifer Estep.
Ich liebe diese Frau! Mit der "Mythos Academy" habe ich angefangen und spätestens bei "Elemental Assassin" war klar, dass diese Frau mein absolutes Vorbild und Highlight ist. Keines ihrer Bücher ist ein Reinfall und ich liebe wirklich jedes einzelne. Sobald ich sehe, dass sie ein neues Buch rausgebracht hat, will ich besitzen. Mir doch egal, über was sie schreibt, wird schon ein Knaller sein. Ich bin echt verrückt!


Nicht wundern, die meisten meiner Jennifer Estep-Bücher hat meine Freundin und deswegen sieht es aus, als würde ich keine besitzen, tu ich aber! Was mich halt nur nervt, ist, dass die schwarzen Cover nicht weiter geführt werden, ich mir also alle Bände bis Band 6 neu kaufen muss, damit es einheitlich aussieht. Und das bei der einzigen Autorin, wo  ich die Bücher sammel, sonst ist mir das ja sowas von egal, aber gerade hier!!! 

Aber habt ihr das auch? Geht euch das bei dem einen oder anderen Autoren auch so oder haltet ihr mich für völlig verrückt? Das würde mich wirklich sehr interessieren!

Bibliotheksausweis

Sonntag, 25. Juni 2017

Schon in der Grundschule hatte ich einen, einen Bibliotheksausweis. Damals ab der ersten Klasse gab es innerhalb der Schule eine Möglichkeit Bücher auszuleihen und auch wenn es nur ein einzelner kleiner Raum mit wenigen Regalen war, fand man mich doch andauernd dort vor und mit Stapeln von Büchern auf dem Arm. Mir war es auch egal, wie die anderen das fanden, zum Glück wurde es aber eher bewundernd aufgenommen, dass ich so gerne, so viel und so gut las und nicht selten hörten mir vor allem die Jungs gebannt zu, wenn ich ihnen die Schrift zum Leben erweckte.


Danach ging es weiter, denn die nächste Stufe war die richtige kleine Bibliothek in unserem Dorf, die ich wöchentlich besuchte und Bücher um Bücher austauschte. Als die Bibliothek dich gemacht wurde und erst später in ein größeres Gebäude umzog, dauerte es eine Weile bis ich mir wieder einen neuen Ausweis holte, aber auch das war nur von kurzer Dauer und ich verbrachte wieder mehr Zeit dort als woanders. In den Zeiten meiner Ausbildung schlief das alles dann leider ein. Ich musste pendeln, ca. vier Stunden am Tag und auch wenn ich im Zug viel lesen wollte, schlief ich dann doch die meiste Zeit, weil ich einfach so fertig war. Ich vergaß in die Bibliothek zu gehen, kaufte dafür massenweise Bücher und fing auch an Rezensionsexemplare für meinen zweiten Blog Fusselige Bücherwürmer anzufragen.


Mittlerweile ist meine Ausbildung beendet und ich lese trotzdem noch viel, ich kaufe viele Bücher, bekomme einige gestellt, aber trotzdem wollte ich noch mehr Möglichkeiten, also schaute ich mich am neuen Wohnort nach Möglichkeiten um und ja, auch hier gibt es eine Bibliothek. Die Erkenntnis, dass ich hier schonmal war, traf mich beim ersten Besuch. Im Gymnasium war ich mal hier gestrandet, weil ich mit m einer Partnerin Bücher zu Theodor Fontane suchte, die wir in unserer selbst organisierten Themenwoche mit den jungen Schreibwilligen durchgehen wollte. Jedenfalls lange Rede, kurzer Sinn: Ich fühlte mich gleich wohl und die Jahresgebühr beträgt nur fünf Euro! Wahnsinnig wenig für die Auswahl,die es dort gibt! Ich hätte auch mehr gezahlt, denn es gibt hier wirklich viele gute Bücher und einige Neuheiten!
Und momentan, wo mir das Lesen so semi-schwer fällt duch die Sehbehinderung gibt es dort auch sehr viele Hörbücher und ich bin einfach verliebt! So viele Möglichkeiten, so viele tolle Sachen. Wir sollten alle viel mehr in die Bib gehen und die ganzen Einrichtungen unterstützen, die uns für sehr wenig Geld unendliche Welten zur Verfügung stellen!

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr in einer Bibliothek? Findet ihr die Preise dort angemessen? Und was begeistert euch an Bibs? Ich würde mich sehr über eure Meinung freuen!

Erfolge erkennen und werten

Samstag, 24. Juni 2017

Hier habe ich euch ja schon das Buch "52 Wochen entspannt" vorgestellt und heute widmen wir uns der Übung "Erfolge erkennen und werten".

Die meisten von uns haben ein großes Ziel und dieses Ziel will man unbedingt erreichen und das kostet Kraft und Nerven, dabei vergessen wir aber die ganzen kleinen Erfolge, die wir auf dem Weg zum großen Ziel bereits mitnehmen.
Wir haben die Tendenz uns am negativen festzuhalten und darüber nachzugrübeln, statt uns die angenehmen Kleinigkeiten am Tage zu erfreuen.
Es wird also die nächste Aufgabe sein, die guten Dinge am Tag bewusst im Kopf zu behalten und zu erkennen, was davon als Erfolg gewertet werden kann!
Zum Beispiel den verhassten Telefonanruf beim Steuerberater hinter sich gebracht oder den hundertmal aufgeschobenen Arzttermin endlich einmal wahrgenommen. Klingt nach nichts, sind aber alles Erfolge und das sollte uns viel öfter bewusst werden!

Links
"52 Wochen entspannt" / Heidi Oberhans
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OP und Spritzen #7

Freitag, 23. Juni 2017

Freitag, 09-06.
Ich hatte gehofft, dieses Format endlich ruhen lassen zu können, aber das Leben möchte nicht, dass es mir gut geht. Nachdem ich endlich eine Arbeitsstelle gefunden habe, wo ich mich wohl gefühlt habe, Kollegen und Arbeit mochte, hat sich nach nur vier Tagen schwarze Schlieren in meinem rechten, besseren Auge eingestellt und die Diagnose war eindeutig: Einblutungen. Nachdem ich gestern in der Klinik war, seht fest, dass ich auch auf dem rechten Auge eine OP bekommen werde. Und niemand kann mir sagen wie gut ich danach noch sehen kann. Bisher war es ja so "gut", dass ich durch den Alltag kam, sogar noch im Hellen Auto fahren durfte, aber nachdem jetzt das gute Auge operiert werden muss, steht das natürlich alles in den Sternen. Genauso wie mein Job. Wer möchte den eine Mitarbeiterin haben, die bereits in der zweiten Woche für ein oder zwei Monate ausfällt? Und immer die Angst, dass ich irgendwann aufwache und einfach nichts mehr sehen. Die Welt erloschen in Dunkelheit!

Montag, 12.06.
Mein Augenarzt ist so ein richtiger Sonnenschein. Wie er es versteht, Patienten Mut zu machen sucht seinesgleichen! Es ist echt unfassbar wie manche Ärzte nur negative Sachen sagen könenn und es nicht verstehen, den Patienten ein wenig aufzubauen oder neuen Mut zu geben. Ja, ich weiß, dass ich sehr jung bin und dass es keine Hoffnung gibt, dass ich für den Rest meines Lebens sehen werde, aber es gleich jetzt und sofort so runterzuziehen? Dann brauche ich die ganzen Behandlungen gar nicht über mich ergehen lassen und kann gleich darauf warten, dass ich blind werde. Ich bin echt sprachlos und sauer und traurig. Es geht mir mit allem schwer genug, da muss er nicht noch mehr Verzweiflung in die Wunde streuen...

Freitag, 16.06.
Am Montag ist die OP, momentan denke ich kaum nach, weil ich vermeiden will, dass ich abrutsche. Ich weiß nie wie ich das alles weiter meistern soll. Finanziell und mit der Angst, dass irgendwann einfach alles vorbei sein kann. Ich möchte so viel sehen, so viel schreiben, so viel machen ...

Mitteoch, 21.06.
Da bin ich wieder! Die OP ist gut verlaufen, der Augenchirurg ist zufrieden, aber leider wurde eben doch mit Öl gearbeitet, was bedeutet, dass es auch wieder raus mit und ich solange quasi nichts auf dem Auge sehe und da das andere ja auch nur 20% Sehkraft hat, ist das schon lustig. Vor allem ist fast alles für mich kursiv, weil die Netzhaut noch nicht ganz gerade ist, aber egal geht alles.
Fakt ist, es ist geplant, das Öl Mitte August wieder rauszuholen, so dass ich wahrscheinlich wieder ab September arbeiten gehen kann. Ewigkeit, diese ganze Sachen kostet mich Ewigkeiten und Lebenszeit, aber aufgeben kommt ja auch nicht in Frage. Es muss weitergehen und es muss so gut weitergehen wie es eben möglich ist. Also weiter gehts ...

Freitag, 23.06.
Die Nachkontrolle beim Augenarzt verlief gut, erstmal ist alles in Ordnung, schauen wir mal weiter. Ich kann halbwegs gut lesen und schreiben, muss nur aufgrund von Kopfschmerzen öfter mal Pausen einlegen, aber so kann ich wenigstens irgendetwas sinnvolles machen, solange ich gezwungenermaßen solange zu Hause bin und Bücher für euch und vor allem für mich schreiben. 
Und ich werde immer besser darin, mir selbst Augentropfen ins Auge zu befördern, bin froh, wenn das wieder vorbei ist! 

Ich habe ein Q&A zu dem ganzen Thema geplant und wer von euch Fragen zu irgendetwas dazu hat, dann einfach in die Kommentare damit, ich beantworte euch alles was ich kann!

Flammende Herzen ...

Donnerstag, 22. Juni 2017

Ihr kennt meine Gedichte aus dem Blog? Nun ja, davon gibt es noch mehr ... und eigentlich war es nur ein Test, weil ich mal gucken wollte wie das bei Amazon funktioniert, jetzt habe ich mich aber dazu entschlossen, das Projekt offen zu lassen und für euch zur Verfügung zu stellen.

Mir ist klar, dass Gedichte nicht wirklich viele Menschen anzieht, aber wenn es euch interessiert und wenn sie euch hier im Blog gefallen haben, dann könnt ihr all meine alten Werke nun bei Amazon erwerben für 0,99€.
Alle Texte stammen von vor 2012 und beschreiben meine damalige Gefühlswelt ganz gut und ich weiß gar nicht wie ich all das hätte verarbeiten können, wenn ich nicht das schreiben gehabt hätte!

Jedenfalls lange Rede, kurzer Sinn: Wenn jemand von euch Interesse hat, kann ja gerne mal bei Amazon vorbeischauen, ich würde mich freuen!

Ich schreibe seitdem ich denken kann und ich halte meine Gedanken schon ewig fest. Es ist keine Kunst, es ist kein Schliff, aber es sind meine eigenen, freien und ungefilterten Gedanken. Zum Eintauchen, zum Nachdenken, zum Verlieren …








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