Die MySugr-App im Test

Donnerstag, 29. September 2016

Kennt ihr schon die MySugr-App? Ich denke, sogar Menschen ohne Diabetes sind mittlerweile durch die Werbung mal darauf aufmerksam geworden, denn zur besten Sendezeit läuft der Werbespot durchaus rauf und runter und ich habe es mir nicht nehmen lassen, einmal die App zu testen. Und ja, ich mag sie. Ich finde es toll, dass ich meine Werte schnell und einfach zwischendurch abspeichern kann und dazu vermerken kann, was und wie viel ich gegessen, wie viel ich gespritzt habe, wie ich mit aktuell fühle, welche Tabletten ich nehme etc ... Einfach praktisch und modern, denn unser Smartphone haben wir wohl alle immer mit dabei! Zudem kann man auch Fotos von seinem Essen machen, was noch eine kleine zusätzliche Spielerei ist, die ich ganz niedlich finde.

Das Start-up wurde 2012 in Wien gegründet und mittlerweile arbeiten ca. 30 Mitarbeiter an den Produkten und die Wissensvermittlung von Diabetes. Die Tagebuchapp ist mittlerweile in den USA und in der EU als Medizinprodukt offiziell zugelassen und das Unternehmen ist zertifiziert. Zudem haben die meisten Mitarbeiter selbst Diabetes und müssen damit leben und können somit in der Gestaltung und Produktivität der App persönliche Kenntnisse und Erfahrungen einbringen, was den Konsumenten das Leben um einiges leichter machen soll.
Es gibt diese App zum Beispiel auch speziell für Kinder und ist sehr süß und spielerisch umgesetzt!

Wenn man bestimmte Messgeräte hat, kann man die Werte auch kabellos vom Gerät zur App synchronisieren, was das eintragen und abspeichern natürlich noch sehr viel einfacher macht. Ich persönlich nutze das nicht und trage alle meine Werte von Hand ein, damit ich gleich alle Zusatzinformationen mit ausfüllen kann, weil ich dies sonst vergessen würde. Dann hätte ich zwar alle Werte auf einem Blick, wüsste aber bald nicht mehr, was und wie viel ich gegessen habe und was ich dafür gespritzt habe. Trotdzem eine tolle und spannende Methode seinen Diabetes besser in den Griff zu bekommen. Toll finde ich auch die Möglichkeit, verschiedene Challenges zu absolvieren, damit man ein bisschen am Ehrgeiz gepackt wird und noch mehr wert auf die optimale Durchführung eines Diabetestages legt!

Die Grundapp ist kostenlos und reicht für alle Belange aus, wer aber noch mehr Einzelheiten und Möglichkeiten haben möchte, kann die Pro Version für nur knapp 28€ im Jahr kaufen und dabei noch die Forschung unterstützen. Ich werde mir wohl die Pro App  holen, denn ich mag bereits die Grundversion und möchte gerne alle Möglichkeiten ausnutzen, die diese App zu bieten hat, um mir den Alltag mit Typ-1 Diabetes so einfach wie möglich zu machen!
Die App ist einfach, verständlich, spielerisch und vor allem nützlich! Sie hat mir das Leben um einiges einfacher gemacht und ich kann definitiv nicht mehr ohne! Danke dafür!

Übrigens mehr als 790.451 Menschen nutzen bereits diese App!

mySugr (Deutsch/Englisch)
mySugr bei Facebook
mySugr bei Twitter

Kommentare:

  1. Nur als Tip: Eine ganze Reihe von Messgeräten (ich persönlich nutze das Aviva Connect) kann man per Bluetooth mit der App verbinden und bekommt dann als Bonus kostenlos die Pro-Version freigeschaltet. Auch mein geliebtes Freestyle Libre Messpflaster lässt sich über die FreestyleConnect App mit der mySugr App verbinden.
    Das ist wirklich optimale Vernetzung und für jeden technikbegeisterten Diabetiker sehr empfehlenswert!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh echt, dann werde ich mein Aviva auch mal damit verbinden, danke für den Tipp =)

      Liebste Grüße,
      Vivka

      Löschen