Sammlerin der Seelen / Cornelia Zogg

Freitag, 15. November 2019

#rezensionsexemplar
Inhalt
Rachel Murasaki hat sich das Leben nach dem Tod ganz anders vorgestellt. Statt wie erhofft im Himmel, landet die Halbjapanerin in der Unterwelt, wo sie ihr Dasein als Totengeist fristet, der zu keinerlei Gefühlsregung fähig ist. Fortan muss sie die Seelen jener holen, deren Zeit gekommen ist, und ihnen sicheres Geleit ins Jenseits geben. Von ihren Emotionen entbunden, belastet Rachel weder ihre Aufgabe noch die Tatsache, dass sie dabei ganz allein ist. Bis sie auf den mysteriösen Ryu trifft, der plötzlich Gefühle in ihr hervorruft. Um das Rätsel zu lösen, begeben sich die beiden tief ins Reich der japanischen Götter… 

Meine Meinung
Ich bin ja bekennender Fan von japanischer Mythologie und Geschichten rund um dieses Setting, also stellte sich nicht lange die Frage, ob ich dieses Buch lesen wollen würde und  holy, ich würde absolut nicht enttäuscht. Für mich persönlich ist Sammlerin der Seelen definitiv ein Jahreshighlight!

Wir landen mit Rachel mitten im Zwischensein, denn Rachel hat sich das Leben genommen und muss nun ihr Dasein als Totengeist fristen, ohne Gefühle, dazu verdammt die Seelen der gerade Verstorbenen zu holen. Nur ... dann geht irgendetwas schief und Rachel kann wieder fühlen. Genau das, was sie nie wieder wollte. Denn mit den Gefühlen  kommt auch all der Schmerz wieder, weswegen sie ihr Leben nicht mehr leben wollte.

Ich liebe diese Geschichte, ich fand sie von Anfang bis zum Ende spannend, wurde immer wieder überrascht und konnte das Buch generell kaum aus der Hand legen. Vor allem mochte ich die Einflechtung der japanische Mythologie der Kami, der Totengeister, spezielle Götter wie Amateraus, Susanoo und einige mehr. Ich mochte die Reise von Rachel, der ganzen versteckten Aspekte, die Überraschungen und war nur selten genervt von Rachel. Und ja, das kam tatsächlich vor, kann es aber im Großen und Ganzen absolut verschmerzen.

Die Dynamik zwischen den verschiedenen Figuren war toll, vor allem zwischen Rachel und Ryu, aber auch alle anderen passten perfekt ins Bild und haben die Geschichte wunderbar rund gemacht. Besonders Puma und Fukuro haben es mir ja angetan, aber hach ... lest es am besten einfach selbst. Manche Sprüngen im Verhalten, gerade von Susanoo und einigen wenigen anderen, waren mir zu hart, da bin ich teilweise nicht ganz hinterher gekommen, warum wieso weshalb sie pllötzlich ihr Verhalten ändern und der ein oder andere Logikfehler war ebenfalls vorhanden, vielleicht aber nur in meinem Rezensionsexemplar, die mittlerweile ausgemerzt sind.

Der Umgang der japanischen Götter hat mir sehr gefallen, aber auch der Einbau der Todesbötter, der Fuchsgeister und allen anderen Aspekten hat für mich absolut gestimmt. Jeder findet ihr etwas, was er spannend finden wird und auch unter den Figuren gibt es so viel Potential, dass man sich mit einem davon definitiv identifizieren werden wird. Manchmal, ok erwischt, öfter habe ich mir sogar gewünscht, selbst in die Geschichte einzutauchen und Teil davon zu werden. Mir hat es das Setting der Geschichte wirklich angetan und nur eventuell habe ich jetzt wieder Lust, mehr über Japan, Kami, Shintoismus und dergleichen zu lesen und vor allem möchte ich schon wieder Okami spielen, in dem wir ja ebenfalls der Göttin Amaterasu begegnen, nur eben als Wolf.

Mir hat es unglaublich gut gefallen und die Reise ins ferne Japan mit den Shinigami, Kami und all den anderen hat mich geradezu in sich aufgesaugt und erst mit dem Ende wieder ausgespuckt. Eines meiner klaren Jahreshighlights und vielleicht kann Sammlerin der Seelen auch ja auch begeistern!

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Dieses Buch wurde mir freundlicherweise kostenfrei von Impress via Netgalley zur Verfügung gestellt, dies beeinflusst in keinster Weise meine Meinung und Bewertung!

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